Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
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gründliche Basis der moralischen Meinung erschaffenist, eine fnndirte Kirche für die allgemeine Tugendnoch nothwendig wäre: sondern weil ich jene beidenInstitute nicht so hoch anschlage, als Eure Wohl-fahrt; weil ich die falschen Nebel und Autoritätenbei Seite schiebe und der Gegenwart fest ins Ge-siebt sehe; weil ich einerseits im Hinblik auf dieZeitrichtnng und die Tendenz der allgemeinen Sin-nesart, die, während ihrer scheinbaren Oppositionmit der Aristokratie, doch sich in gleichem Grad zuden aristokratischen Trugbildern des Geldes undRanges hinneigt, überzeugt bin, daß Eure Republikkeine echte und gesunde Demokratie, sondern eineFortsezzuug der schlimmen Einflüsse sein würde, diebisher ans Enern Karaktcr und Eure Gesezze ein-gewirkt haben; und weil ich andrerseits fürchte, dieAbschaffung einer fnndirten Staatskirche würde sichweniger durch eine Reform des Aberglaubens, alsvielmehr durch düstere Fortschritte des Fanatismusbemerklich machen. Irre ich in diesen Ansichten, soirre ich um Euretwillen; habe ich Recht, so lastuns mit etwas kluger Eifersucht auf die Deklama-tionen und Sarkasmen blikken, die ans einer ein-seitigen und beschränkten Ilebersicht der Principieneiner praktischen Politik hervorgehen; einer Ueber-sicht, die jede unpopuläre Handlung eines Königsmit der Sache der Monarchie selbst, jeden Fehlereines Geistlichen mit der Betrachtung über die Noth-wendigkeit einer fundirten Staatskirche vermengt,