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6 (1836)
Entstehung
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Neuntes Kapitel.

Stand der Künste.

Späte Blüte der Malerei in England. Anfang derKöniglichen Akademie. Abweichen derselben vonihrem Zwek. Sie hat gleichwvl in zwei Beziehun-gen Dienste geleistet. Die Malerei wird bei unshöher und allgemeiner betrieben, als irgend sonst wo.

Doch fehlt es unfern Malern an Empfindung.Der Materialismus verbreitet sich von der Philosophieauf die Kunst. Wahrer Grund, weshalb die Reli-gion so begeisternd auf die Kunst wirkt. Bildhauer:

Chantrei Gibson. Historienmaler Hap-don rc. Martin. Dessen wundervolles Genie.Er schöpft aus einer neuen Quelle der religiösen Be-geisterung. Seine früher» Mühsale. Portrait-malerei. Ihre durchgebende Schlechtigkeit. Fan-tasiegemälde. Karakteristik Wilkie's. Landschafts-Malerei. Turner. Gemischte Malerei, E. Land-seer. Wasserfarben. Kupferstiche. Anwen-dung der Künste auf die Manufakturen. Die Lau-nen der Mode. Seidewirkerei. Anekdote vonHospatriotismus. Baukunst. Einführung desgriechischen Geschmaks. Verderbt dieselbe statt siezu bessern. Das Nichtoriginelle ist in der Bau-kunst stets so unangemessen als in der Poesie. Wirmüssen die Grundregel» für unsere Baukunst in denältesten Baudenkmalen suchen. Nicht in denjenigenanderer Nationen, sondern in den unfrigen. Zu-sammenfassung obiger Gedanken.

Jedermann weiß, daß die Malerei vor Anfangdes vorigen Jahrhunderts keine Wurzeln bei unsBulwer's Romane. I.XI. 3