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Neuntes Kapitel.
Stand der Künste.
Späte Blüte der Malerei in England. — Anfang derKöniglichen Akademie. — Abweichen derselben vonihrem Zwek. — Sie hat gleichwvl in zwei Beziehun-gen Dienste geleistet. — Die Malerei wird bei unshöher und allgemeiner betrieben, als irgend sonst wo.
— Doch fehlt es unfern Malern an Empfindung. —Der Materialismus verbreitet sich von der Philosophieauf die Kunst. — Wahrer Grund, weshalb die Reli-gion so begeisternd auf die Kunst wirkt. — Bildhauer:
— Chantrei — Gibson. — Historienmaler — Hap-don rc. — Martin. — Dessen wundervolles Genie. —Er schöpft aus einer neuen Quelle der religiösen Be-geisterung. — Seine früher» Mühsale. — Portrait-malerei. — Ihre durchgebende Schlechtigkeit. — Fan-tasiegemälde. — Karakteristik Wilkie's. — Landschafts-Malerei. — Turner. — Gemischte Malerei, — E. Land-seer. — Wasserfarben. — Kupferstiche. — Anwen-dung der Künste auf die Manufakturen. — Die Lau-nen der Mode. — Seidewirkerei. — Anekdote vonHospatriotismus. — Baukunst. — Einführung desgriechischen Geschmaks. — Verderbt dieselbe statt siezu bessern. — Das Nichtoriginelle ist in der Bau-kunst stets so unangemessen als in der Poesie. — Wirmüssen die Grundregel» für unsere Baukunst in denältesten Baudenkmalen suchen. — Nicht in denjenigenanderer Nationen, sondern in den unfrigen. — Zu-sammenfassung obiger Gedanken.
Jedermann weiß, daß die Malerei vor Anfangdes vorigen Jahrhunderts keine Wurzeln bei unsBulwer's Romane. I.XI. 3