Achtes Kapitel.
Stand der Wissenschaft.
Das Publikum belohnt blos diejenigen Wissenschaften, diesich auf seine Bedürfnisse beziehe». — Die höhereWissenschaft darf daher seiner Pflege nicht anheimge-siellt bleiben. — Beispiele wie die Erfindung einesMannes durch eine» Andern perbessert werden »niste,weil dem Erfinder die nöthigen mechanischen Hlilfs-mittel abgingen. — Kan» das Publikum die höher»Wissenschaften nicht belohnen, so sollte es der Staatthun. — Wie geschieht Dies in England? — Ver-gleichung zwischen dem Kontinent und England. —Drei Klassen wissenschaftlicher Männer! die erste kannnichts entmnthigen; die lczte belohnt das Publikum;die mitlere wird durch Gleichgiltigkeit abgeschrekt. —Der aristokratische Einfluß wirkt vermittelst der Kö-niglichen Societät verderblich. — Menge der kleinenSoeictate» für gewisse Zweige des Wissens. — Naturder Ruhmlicbe. — Ihre Motive finden sich bei Phi-losophen so gut als bei ander» Mensche».
Ich werde in diesem Kapitel ein schon in demvorhergehenden ausgestelltes Princip rerfolgen.
Was sich auf die Bedürfnisse dec Mensche» be-zieht, Das zahlen ste; daher die Richtigkeit desstaatswi thlchaftlichen Eazzes, welcher die Belvh-tiuiig der Nüziichkeit dem Publikum überlast.
Denn erstens find Tie, welche »inen Artikelkonslimiren, bessere Richter über dessen Brauchbarkeitals die Regierung.