den, damit das Volk befriedigt wird, und dann eineblos konccdirende Regierung durch Bildung einerdirigirenden ersetzen. Gegenwärtig, meine Freunde,seht Ihr die Regierung blos, wenn sie der Stenernwegen an Eure Thiiren klopft; Ihr verbindet mitihrem Namen nicht den Gedanken an Beschüzznng,sondern an Abpreffnug; ich aber mochte, daß Ihrdie Regierung Eure Kinder erziehen, Euer Wissenaufmnutern, die Lage Eurer Armen verbessern sä-het; ich möchte, daß Ihr bei Nennung ihres Na-mens von dem dankbaren und ehrfurchtvollen Gefühldes Schuzzes und der Aufklärung, die Euch durchsie zu Theil wurden, glühtet; ich möchte, daß IhrEuer ganzes Gemeinwohl unter ihrem Schatten ge-deihen sähet; ich möchte Euch das Gefühl mitthei-len, daß Ihr jener unaufhörlichen und unberechen-baren Verbesserung, welche ich zuversichtlich für diegemeinsame Bestimmung der Mensche» halte, mitfestem Schritt und unter einem geliebten Bannerentgegen gehet; möchte, daß Ihr jeden Akt einerwvhlthätigen Reform weder als eine Kvneession nocheine Extorsion, sondern als ein Pfand heiliger, ge-genseitiger Liebe anzusehen hättet — als das recht-mäßige Erzeuguiß einer getreuen und unauflöslichenEinigung zwischen der Macht des Volks und derMajestät des Staats.
Dies verstehe ich unter einer dirigirenden Re-gierung, und eine solche ist stets stark — nicht zumBösen aber zum Guten. Wohl weiß ich, daß Manche