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sezte Konstitutionen gewähren die gleiche Energie,weil sie die gleiche Einheit geben. Die alten Völ-ker deute» uns auf dieselbe Wahrheit hin: in Rom,Athen, Tyrns, Karthago war das Volk stark undglüklich, blos weil Volk und Staat Eins waren.Doch weg mit Beispielen aus dem Alterthnm! kom-men wir auf den gesunden Menschenverstand zurük!Kann der Geist sich seinen Hähern Kräften überlas-sen, wenn er durch Unruhe und Unzufriedenheit zer-streut wird? Der Geist des einzelnen Menschen istein Spiegel des Volksgeistes, und Wohlbehagen ent-springt bei dem einen wie bei dem andern ans demBewustsein der Sicherheit; — Ihr aber seid niesicher, so lange Ihr und die Regierung geschiedeneTheile sind. Unter einer wohl geordneten Verfas-sung, einer Verfassung, die sich in Harmonie mitden Untcrthanen befindet, zerflicst jeder Bürger mitdem Staat; er ist stolz, demselben anzngehören; derGeist des ganzen Volks lebt in seiner Seele; er istnicht nur Ein Mensch, er ist von der mächtigenKraft der Staats-Gemeinde begeistert; er fühlt dieWürde der ganzen Nation in sich — er sieht sichin der Würde der Nation. Um denn Volk und Ne-gierung zu vereinigen, um die Eifersucht und denWiderstreit der Kräfte, den wir gegenwärtig sehen,und welcher nur die gemeinsame Schwäche beiderTheile zur Folge hat, zu verhüten, kurz, um jenebeiden Namen in dem Wort Staat zu verschmelzen,müssen wir zunächst das populäre Princip vorschie-