Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
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zwar ihre Hälfte als Bettelorden der Korruption ver-fallt, aber der Geist, welcher diesen Orden geschaffenhat, gleichwol gekräftigt wird, indem die Aristokra-tie unmerklich ihren Einfluß durch die untergeordne-ten Abstufungen verbreitet, mit denen fle durchHeiraten verschmilzt und aut welchen fle stch rekru-tirt; in solcher Zeit ist die Ritterlichkeit vom Adelgewichen und Verderbuiß an deren Stelle getreten) jene Periode hört auf wenn die Aristekratie demVolk nicht mehr voraus ist, und ei» König unddessen Unterthanen in ihrem gegenseitigen Vertrauenkeiner Hemmung mehr bedürfen.

Go brauchen wir denn weder zur Sicherheitdes Königs, noch derjenigen des Volks di« aristokra-tische Gewalt unvermindert, oder vielmehr unverbes-sert, zu erhalten. Aber wenn Volk und König ohneAristokratie auskommen können, könt Ihr deshalb,meine Freunde, auch eben so -nt ohne einen Königauskommen? Nehmen wir einmal an, der Wunschgewisser Politiker sei erfüllt; nehmen wir an, wirbekämen morgen eine Republik. Ich will Euch sagen,was die Folge davon wäre: Eure Republik würdedie schlimste aller Aristokratien sein.

Glaubt ja nicht, die Aristokratie müste, wieEinige behaupten, fallen, wenn der König fällt.Nicht im Mindesten. Ihr könt das Haus der Lordswegjagen, wen» Ihr wollt, könt die Titel abschaf-fen, könt aus Pairskroneu und Hermelinen einFeuerwerk machen, und nach all Euern Mühen wird