laufeue Pacht wurde «euen Pächtern unter neuen Be-dingungen übergeben.
Es gibt eine Periode in der Civilisation, woder Aristokratie ohne Schade» eine unverhältniß-mäßige Gewalt «ingeräumt werden darf, weil dieAristokratie dann ans den best erzogenen Menschenbesteht und weil gerade jener Stolz, der die Frei-heit fürchtet, der Knechtschaft Widerstand leistet.
In dieser Periode müssen Männer, welche, vonden niedern Geschäften des Lebens geschieden, sichganz dem Waffenhandwerk hingeben, an welches sichzu allen Zeiten gewisse Grundsäzze der Ehre knüpfen,in die grobe Masse einer ungebildeten Gesellschaftbeinahe nothwendig eine Vorstellung von Feinheitund Anstand bringen; ihre Liebe zu äusserem Prunkbefördert die Industrie, und die Industrie, bahnt, in-dem sie Rcichtbum verbreitet, der Civilisation denWeg. Aber, wie Montesquieu scharfsinnig bemerkthat, „es ist ein sehr großer Unterschied zwischeneinem System, das einen Staat groß macht undeinem System, das dess-n Größe erhält." DiePeriode, worin es klug ist, di« Gewalt der Aristo-kratie zu begünstigen, hört auf, sobald die Monar-chen nicht mehr militärische Oberhäupter sind unddas Volk selbst jedem ihm gefährlich scheinendenMachtübermaß des Regenten Schranken sezzen kann;sie hört auf wenn die Adelichen schwach, der Geistdes Adels aber stark wird (Beides das Ergebnißeines starken Anwachsens der Paine, wodurch