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allenthalben durchdrungen und überschwemt, nnd ichsage Euch Ein für allemal, meine Freunde, daß diemeisten alten politischen Maximen, die man ausdurchlöcherten Auszügen halb gelesener Klassikeraufgezerrt hat — Maximen die sich vor Erfindungder Bnchdrnkkerkunst ans die Welt anwenden lie-ßen, — ans eben diesem Grund jezt nicht mehr an-wendbar sind. Vielleicht hatten die alten Staats-männer bei ihren Hohnrcden und Deklamationengegen das Volk vollkommen Recht: das Volk wardamals unerzogen, eine blos physische Kraft; derZauber Guttenbergs und Fausts aber hat eine weiteKluft zwischen der vergangenen und künftigen Ge-schichte der Menschheit eröfnet: das Volk diesseitsder Kluft ist nicht das Volk jenseits, die physischeKraft ist nicht mehr von der moralischen getrent;allmälig ist der Geist in die mächtige Masse einge-drungen, der Volks-Cymon ") hat eine Seele be-kommen. In dem ersten, treibenden Bewnstseindes neuen Geistes wandte sich Luther an das Volk —der Erste seit Christus der so etwas wagte. Vondiesem Augenblik an waren alle Sazzungen jenerTheoretiker ans dem Alterthum werthlos; der abge-
Cpmon Heist der Held eines dem Boccaccio »ach-gebildeten Dryden'schen Gedichts, der anfangs einungeschlachter, einfältiger Mensch ist, durch dieLiebe aber auf Einmal zu Verstand komt.
Der Uebersezzer.