Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
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wendig gelernt zu haben. Und welche Säzze, undwelcher Vortrog! denn die Scbnapp's haben keineBegeisterung! Vs gehört zum Wesen der materiel-le» Philosophie, diese schöne Verschwendung des Her-zens zu verdammen; Schnapp vereinigt in seinemangenehmen Stil den Pomp der Apalhie mit derSolennität der Langweiligke t. Nenn unter zehnMalen ist unser Philvsophaster der Sohn eines Kauf-manns; selbst über seine Pnls^chläge scheinr er Buchzu fuhren. Ah Plato, Milton! wolltet Ihr die Lyrader Philosophie solchen Händen zugewiesen haben!

,,U»d wie gefällt Ihne» dieser Knpferstich nachMartin?" Mit dieser Frage, thenrer Leser, wendeDich an jenen gepuderte» Herrn der Herr ist einKöniglicher Akademiker. Ich traf »och nie mit ei-nem Akademiker zusammen, der ein Lob Martinsnicht wie eine Beleidigung anfznnehmen schien. HerrScharlach ist einer von Denen, welche die ganzeKunst nach der Ausstellung in Somerset-honsc be-messen. Er ergänzt seine Reden ans der Abhand-lung von Sir Iosna Reynolds nnd liebt es ausneh-mend, von der Noihwendigkeit des Studiums nndFleiffes nnd der Nachahmung der Antike z» sprechen.Herr," kann er sagen,Malerei ist synonym mitBeharrlichkeit." Die Gesellschaft junger Künstlerist ihm unangenehm; wird er irgendwohin eingela-den nnd er trist sie ebenfalls, so »imt er Das sehrübel; er nent sie ohne Unterschiedschale Gekken."Er ist ein großer Verehrer von Dr> Johnson, underzählt, Dieser habe den Plan der Akademie ange-