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6 (1836)
Entstehung
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priesen. Ach! er läst sich nicht im Traum einfallen,daß der gute Doktor sich irgendwo wundert, wie esden Leuten doch einfallen könne, über solche Lappa-lien, wie eine Malerakademie, viel zu sprechen! Erist überaus eifersüchtig, und hat eine größere Aus-schließungssucht, als eine Gräfin zweiten Ranges;er klagt über den Verfall des Patronats und meint,in der Kunst hange Alles von den Lords ab; er ver-beugt sich bis znm Boden, wo er einen Earl siehtund denkt an Perikles und Leo X. Seine Farbensind hell und prunkend wie ein holländischer Blu-mengarten; denn sie sind mit dem Hinblik auf dieAusstellung aufgetragen, wo Alles nach dem Schim-mer geht. Von der Würde der Portraitmalerei hater eine hohe Vorstellung. Gern sagt er:MeinHerr, ich habe dieses Jahr vier Earls und eineMarkisin gemalt, und wenn das keine hohe Schuleder Malerei ist, so sagen Sie mir was sonst?" Ge-gen Haydon hegt er eine große Verachtung nnd istüberzeugt,daß ihn der Adel nicht gebrauchen wird."Die Nationalgallerie hält er für ein nothwendigesAccidenz der Königlichen Akademie.Gott!" rnfter,wenn wir die Sache nicht in Aufsicht nähmen,würde kein Unterschied gemacht, und man sähe HerrnHowards Gemälde an keinem bessern Plaz als"Herrn Martins das wäre eine Schande!"So viel , mein Herr, von de» Karakteren, die zurErläuterung einiger intellektuellen Richtungen derZeit dienen mögen!