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j„ der kastalischen Quelle mit so viel Heimlichkeit,als ob er selbst ein« der Nymphe» wäre. Wirklichglaubt er, es märe eine zu große Herablassung sei-nes Genie's, wollte er am lichten Tag auftreten —es würde zu große Sensation machen — die Leute,meint er, würden einander ans der Straße anhalte»und rufen: „Guter Gott! haben Sie die Neuigkeitgehört? Feder ist ein Autor geworden!" Sv schlicher sich in jüngern Jahren mit Behagen namenlosund heimlich in die literarische Welt ein. Er stehtim Verdacht, eben sowol über Politik als überBücher geschrieben und das ganz- Geträtsch des Hofszum Zwek der Volkserleuchtung nachgeschwäzt zuhaben. Feder ist ein großer Mann.
Von diesem eleganten Unterstüzzer der anony-men Presse wenden wir uns für einen Augenblikihrem schmuzzigsten Schandflek zu. Kriecher leitet«in Sonntagblatt als Abzugskanal für den Unflathder Woche; >er stellt ein Ladiner cl'rusanoe für Jeder-man, der sich einer Lüge entledigen will, ans. KeinGewerbslustiger in diesem Fach kann zuvorkommen-der oder übelriechender sein; seine Seele stinkt nachseinem Berns und man spukt aus, wenn man seinenNamen hört. Kriecher hat den ganzen Kreislaufder Schurkerei dnrchgemacht; was irgend gemein,niederträchtig, verächtlich ist, hat er verübt. Sollvon Jemand eine Lüge gesagt werden — Kriechersagt sie. Soll eine Gräfin verleumdet werden —Kriecher verleumdet sie. Soll ein Diebstahl began-Vulwer's Romane. LXI. 5