Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
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gen weiden, so schreibt Euch Kriecher :Mein Herr,es sind mir einige Anekdoten über Sie mitgetheiltworden, die ich »m Alles in der Welt nicht betontmachen wöedtc, falls Sie mir zehn Pfund dafür be-zahlen." Für slcbenthalb Pence erklärt Kriecher seineeigene Mutter für eine Mezze und s-ilien Vater füreinen S l indersknecht. Krieger spielt gewissermaßende» Elegant unter den Kriechern; er kriecht hin-ter die Kulissen und plaudert mit de» Lampenpuz-zcrn; iss er betrunken, so pergißt er sich und sprichtauch mit einem Mann von Stand. Der Mann vonStand gibt ihm dafür einen Fußtrit. Niemand hatso viele Fußtritte erhalten, als Kriecher, Niemandiss so oft ausgepeirscht worden; sein ganzer Leichnamiss mit den Brandmalen der Züchtigung überdekt;gleichwol, glaube ich, ist noch eine neue Züchtigungfür die erste beste Gelegenheit im Rükssand. Es ge-währt zwar nicht den vollen Genuß, Jemand piü-geln zu lassen, der schon so oft geprügelt worden,Jemanden die Knochen zu brechen, dem sie schon sooft eingeschlaqen worden sind: aber warum sich eineso wohlfeile Ergözlichkeit versagen? immer ists noch«ine Ehre, ihn ärger durchzuxeitschcn, als er bis;ezt gepeitscht worden. Kriecher ist im Herzen derunseligste Mensch; er ist vom Geruch seiner cig-nenUnflärhigkeit vergiftet; er weiß, daß es Jedermanvor ihm ekkelr; er sucht sich aus demschwefligenPfuhl" s-iner Schande emporzuschwingen, indem ersich an irgend einen Lordsanswurf anklammert. EinLord, der noch einen Fezze» von gutem Namen an