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Himmelstrich anschlösse. Nichts ruht seiuem Wesennach so innig auf dem Vaterland, als die Kunst;ihre Blüte ist nur dauernd, wenn sie ans heimat-lichem Boden aussproßt.
Ans dieser leichten und schnellen Uebcrsicht desStandes der Künste in England ersehen wir zuvör-derst, daß man mit Ungrnnd über deren Verfallklagt, und zweitens, daß wie einerseits diejenigenLeistungen der Kunst, die auf Privatgunst berechnetsind, mehr bei uns gedeihen, als diejenigen, welcheallgemeinen Zwekken angehören, so andrerseits derMangel au einer vom Staat ausgehenden Aufmun-terung und das Uebergewicht des persönlichen Pa-tronates schädlich ans die höher» Knnstsphären ge-wirkt habe». Selbst unsere besten geschichtlichenGemälde, wie die von Martin, sind, mit wenigenAusnahmen, von kleinem Maßstab und eignen sicheher für Privatwohnnngen als für Gallerten. Unsregrösten Künstler haben ihr Genie auf Darstellungenverschwendet, die sich nicht an die großen Seitendes Gemüths oder an den reinen Geist, sondern anhäusliche und Familien-Jnteressen wenden. Wir se-hen Turner in Landschaften, Landseer in Thie-ren, Stanfield in Scenen aus dem Leben undselbst Wilkie, dessen Gefühl an Reinheit, Erha-benheit und Tiefe alle Andere (mit Ausnahme Mar-tins) übertrift, in ihren populäreren Bildern diealltäglichsten, hausgerechtesten Empfindungen in An-spruch nehmen. Die seltner» und verborgener», die