sind englisch; mit Recht können wir stolz ans flesein, denn fle gehören «ns an.
Für meinen Theil gesteh' ich, wenn ich dadurchauch das Hohnlächeln aller so genanten Kunstfreundeauf mich ziehe, offenherzig, daß wir, meines Bedkn-kens, in der Architektur wie in der Poesie den Keimdes Schonen in den Vorstellungen desjenigen Vol-kes suchen sollten, für welches dieselbe bestirnt ist.Alles Große in der Kunst muß national sein.Sind wir in Verlegenheit, ans welche Art wir et-was erfinden sollen, so sollten wir nicht zur Ver-gangenheit anderer Länder, sondern zur Vergangen-heit unseres eigenen Landes zurükkehren — undzwar nicht um sklavisch nachzuahmcn, um das be-reits da Gewesene zn wiederholen, sondern um «n-zupassen, zu verbessern, um den alten Geist aufzu-greifen, aber zn neuen Zwekken anzuwenden. Sollteein großes architektonisches Genie bei uns aufstehen,ein Genie, welches das Schöne mit dem Zwekmäßi-gen verbände, dem Bedürfniß ein Genüge leistete,sich dem Karakter fügte, denselben dem Leben an-paßte und durch eine unwiderstehliche Sympathie dieBewunderung des Volkes erzwänge, so bin ich über-zeugt, daß die Inspiration eines solchen Geistes nuraus dem tiefen Studium unserer eigenen National-denkmale, von der sächsischen Zeit bis zu derjenigenElisabeths, hervvrginge. Er würde kein« dieser Zeitenkopiren, sondern aus beiden eine Schule bilden, diesich unserer Geschichte, Poesie, Religion und unserem