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kade! Die griechische Architektur paßt, selbst in ih-rem reinsten Stil, nicht für ein trübes, fröstelndesKlima; alle unsere Gedankenassociatione» verbindensie mit einem Hellen Himmel und einem „Garten-leben:" lassen wir aber noch überdies ihre großenVerhältnisse weg und behalten dagegen die kleinenEinzelheiten einer fremden und nie bei uns natnra-iiflrbaren Mythologie sorgfältig bei, so drängt sichfast nothwendig der Glaube auf, als bekenneteu wiruns mindestens zu Einer der alten Gottheiten undhätten unsere sämtlichen sonderbaren Plagiate inStukkatur der — Göttin des Lachens geweiht!
Wirklich finden sich unter der Häuserwüste, inwelcher der gesunde Menschenverstand wie in derIrre umherwandelt, mir wenige Ausnahmen, dieeinen bessern Geschmak in der Nachahmung beur-kunden. Der Portikus von St. Pankraz jedoch unddie londner Universität sind schöne Kopien alterTempel; auch muß man Fremden die kleine gothischeKapelle in North-Audley-Street, so wie den Ein-gang zur Exeterhalle empfehlen, in welcher lezternsogar ein eben so erhabener als korrekter Geschmakherrscht.
Als einen Beweis von den schnellen Fortschrit-ten dagegen, welche die Kunst macht, wenn sie sichnicht auf Nachahmung einläst, weise ich ans unsreBrükken hiu: die Waterloo- und Southwark-Brükkesind beide in ihrer Art bewundernswürdig — sie