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6 (1836)
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was in Verbindung mit einer gewissen Geschichteoder Religion steht, nach einem Land, wo Geschichteund Religion einen lächerlichen Gegcnsaz damitbilden.

Der berühmte Stuart, der den Sinn für dieEleganz der griechischen Baukunst bei uns einzusiih-ren suchte, hat in Wahrheit den Gcschmak mehr rer-dorben als geläutert. Er selbst, der das ,,Zwek-mäßige" als nothwendiges Fundament sür dieTheorie der Architektur zu Grund legt, weicht vondemselben in der Praxis ab. Man sehe jene Ka-pelle: sie steht durchaus in keinem Verband und kei-ner Harmonie mit dem Karakter des Gebäudes, anwelches sie sich anschlieSt; ohne Widerrede ist sie diezierlichste Kapelle, deren wir uns rühmen können,aber man sollte glauben, sie sei für die Andacht ir-gend eines eklen literarischen Instituts oder znmeleganten Bekhans einer Königin bestirnt. Nichtdoch! für unsre derben Theerjakken ward sie errich-tet, und so gehört der feinste Tempel der rauhestenGemeinde. Stuarts Nachfolger haben dieses Un-verhältniß der Form zum Zwek noch lächerlicher ge-macht. An einer dem heiligen Philipp geweihtenKirche steht mau die auf Jupiter deutenden Stier-köpfe, und am FrieS eines für eine stille literarischeGesellschaft bestirnten Gebäudes, mit welchem bäu-mende Resse und keuchende Reiter gewiß in keinemdenkbaren Zusammenhang stehen, erblikke» wir denunruhigen, bewegten Zug einer griechischen Kaval-