Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
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leztcn Ausweg er einen Laib Brod erhielt, mitdem das Opfer des plözlichen Geschmakwechscls derFrauen zu seinen halb verhungerten Kindern zurük-kehrte. Aber ach! die Schiksale der Nationen übenihren Einfluß auch auf das Porzellan. Der Friedetriumphirte auf dem Festland und

Das zitternde Porz'lan erbebte ohne Wind!"

Der fremden Porzellanerde gegenüber ist diejenige,auf welcher wir malen, zu grob, um, selbst unterden besten Künstlern, gleiche Schönheit mit jener zugewinnen; der Fehler liegt nicht am Maler, son-dern an Denjenigen, die nicht genug Energie haben,dem Grund der Unvollkommenheit des Materialsnachzuforschen und ihr abzuhelfen. Freilich habensie ihrerseits die Entschuldigung, daß die Mode im-mer etwas Neues verlangt; heute muß Alles schwe-res, massives Ornament sein, morgen Alles faden-zart und leicht.

Ein Mann, der sein Silberservice alle zehnJahre nach der Mode umändern last, wird keines-wegs wünschen, daß der Silberarbeiter denselbenPreis für Zeichnung und Modellirnng anrechne, derbezahlt wurde, als Rundell und Bridge, durchVerwendung der geschiktesten Zeichner, jede Konkur-renz verdrängten.Was Rechtes muß zur Schaustehen," und ein überladenes Schangepränge ist wohl-feiler als feine Arbeit. In manchen Fällen wurdendie Zeichnungen sogar ausser Lands geschikt, um dortzu geringerem Preis in Metall ausgeführt zu werden.