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Was die Seidenarbeiten betrift, so erhielt vorwenigen Jahren ein KomitL von ausgezeichneten,hoch gestellten Männern, die ein thätiges Interessean den Erzeugnissen der britischen Industrie nah-men, von Frankreich ein Muster von gewirkter Seide,das den Abschied eines jungen Kriegers darstellte.Sie waren überzeugt, daß unsere Fabriken die Fein-heit des Musters erreichen, wo nicht übertreffen tön-ten; aber woher sich einen Gegenstand von gleicherSchönheit und gleichem volkSthümlichen Interesseverschaffen? Sie wandten sich an einen fremdenHerrn in London, der sich unverweilt zu einem eng-lischen Künstler begab, den er der Aufgabe für ge-wachsen hielt. Der erwählte Gegenstand war einjunger, von einer glükliche» Kreuzfahrt znrükkeh-rendcr Matrose: derselbe hört, daß ein alter, ge-scherzter Freund Schulden halber im Gefängniß fizt;er eilt in den Kerker und findet den Freund, blosvon seinem Töchterchen gewartet, in Krankheit undVerzweiflung. Die Kompofltion fand großen undallgemeinen Beifall; aber sollte man glauben, daßder Gedanke, einen britische» Matrosen im Gefäng-niß anzubringen (obwol er es zu einem so edelnZwek besucht), unfern Seide-Verständigen von höchstschlimmer Vorbedeutung zn sein dünkte? Sic woll-ten daher, daß der Hintergrund in eine Hütteumgcwanvelt w rde! Der Künstler bestand mit Grün-den auf dem Kerker, hörte aber von da an nichtsmehr von dem Patronat des Kvmite's. So erzählt