Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
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lent in Denjenigen, die nie von ihnen anfgesuchtwerden und über welche sie eben so leicht verfügenkönten, als Jener, wären sie eben so bereit, sie zubelohnen. Der schlimste Einfluß der Mode auf dieKunst besteht jedoch in den plözlichen Launen dererster,,. Die Porzellan-Malerei stand im Jahr 4806auf ihrer Höhe. Herr Charles Muß, späterdurch seine Emailc-Arbeiten berühmt, malte damalsans Porzellan. Der Kunstzweig war Mode und dieDamen zahlten für Eine Lektion gern eine Guineeund mehr. Nach drei Jahren wechselte der Ge-schmak; die Damen kauften nicht allein wenigerPorzellan, sondern auf die Mode der Porzellanma-lerei war die Mode der Samtmalerei gefolgt. Vonda schritten die schvnen Schülerinnen zum Lakkirenüber und wandten sich endlich mit unglaublichem Ei-fer auf die weiblichen, Mysterien des Schuhmachens.Zitternd vor den, hereinbrecheude» Untergang warfsich Muß mit einem kräftigen Entschluß vom Por-zellan auf's Glas, dessen Malerei damals wenig be-trieben oder gekaut war; aber che er noch dieFrüchte seiner Ingeniosität zu kosten vermochte, gingseiner Familie das Brod aus. In einer stürmischenNacht wandelte er, von Regen durchnäßt, ängstlichvon Adamstreetach Kenssngtvu, in der Hofnungdort einen Schilling gelehnt zu bekommen. SeinFreund befand sich in beinah gleich ärmlichen Um-ständen, doch stand ihm zum Glük noch die geseg-nete englische Zuflucht des Kredits offen, auf welchem