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Geist, der nicht von dieser Welt ist — die Götter-trnnkenheit einer in erhabene, überirdische Gesichtevertieften großen Seele. Er hat eine wenn nichtganz neue, doch selten dnrchwandelte Laufbahn imweiten Aether der religiösen Betrachtung cingeschla-gen. Er ist zu der Furchtbarkeit der Antike zurükge-kehrt, hat daL alte Testament mit der strengen, sagen-reichen Größe, — mit den feierlichen Schatten undalten Schrekken, zu seinem Element und Eigenthumgemacht. Er hat auf den „finstern Thron von Eld"geschaut und Begeisterung für ein Gcmüth gesaugt,das zur Darstellung Dessen geschaffen ist, was manerblikt als
„macht'ges Dunkel, dasDen Siz der Macht erfüllt, umbliztVon rUfitru ?tralen"
Das Ungeheure ist seine Sphäre, ohne daß imRaum desselben sein Genius untergegangeu oder ver-flossen wäre; er hat es »ach seinem Gefallen gefes-selt, gewogen und gemessen; dessen Karakter demBeschränkten und Begrenzten eingehaucht und dasUnermeßliche selbst mit mathematischer Genauigkeitgezeichnet. Allerdings ist er kein Raffael, der diemenschliche Leidenschaft in ihren verschiedensten Schat-tirnngen darstellt oder das Gemüth in tiefer, heili-ger Ruhe festhält; ist kein Michel Angeld, keinSchöpfer gigantischer, übernatürlicher Gewalten —der Titanen des Himmels; aber er ist origineller,selbständiger als Beide: fle vervollkomneten den Stil