Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
Seite
33
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SZ

Im eiligen Ueberblik der Namen, welche da«!historische Fach in der Malerei bereichert haben,kann ich nur andeuten, nicht kriristren. Die leiden-schaftliche Handlung, das kräftige Kolorit und dasJndividualistrungs - Vermögen Ha yd »ns sind be-kant. Hilton, der in Bildern von halber Lebens-größe gliiklicher ist, als in kolossalen, beweist in denerster» eine ungemeine Korrektheit der Zeichnung.Eine gewisse Zartheit und Poesie spricht sich beiWestall aus. Aber eine allzugroßc Leichtigkeit inder Komposition und eine Unbestimtheit in der Aus-führung lassen bedauern, daß das große Glük, wel-ches der Künstler scheu in der Jugend machte, di«Früchte, die sein natürliches Talent bei langsamerm»nd mühsamer» Anbau hervorgebracht haben würde,zn schnell gezeitigt hat. Ett», gewandt im Koloritder venetianischen Schule, kann, wenn er auch nichtganz dem historischen Fach angehört, doch nirgendsanders untgrgebracht werden. Seine Vorzüge be-stehen iu kräftiger und fliesender Zeichnung und inGlanz- und Lichteffckten, neben einem Bestreben,sowol die Verstöße als die Tugenden der venetiani-schen Maler nachzuahmen.

Die Foggo's (T. und G.) sind Männer vonhervorstechendem Talent, die das eigene Urtheil derMode des Tags nicht aufgeopfert haben.

Doch ich eile zu Martin, dem grösten, erha-bensten, dauerndsten und originellsten Genie seinerZeit. Wie schon gesagt erblikke ich in ihm einen