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gefordert und ermuthigt als irgendwo, wie die Zahlder Künstler und der Preis der Gemälde beweisen.Es ist ein auffallender Umstand, daß man in keinemandern Land in den Häusern der angesehenen Mit-telstände oder des nieder» Adels viele Gemälde fin-det. Bei uns dagegen bilden sie einen nothwendi-gcn Theil des Ameublements. Ein Hansvermiether,der neulich einem meiner^ Freunde eine Wohnung inLondon zeigte und dieselbe bis zum Himmel erhob,schloß mit den Worten: „und wenn erst das Speise-zimmer vollkommen meublirt ist- schone rothr Vor-hänge — und zwölf gute „„Menble-Bilder"" —hat es seines Gleichen ans der Welt nicht." DieGemälde waren so nothwendig als die rvthen Vor-hänge ").
Aber wie infolge des Zusammenhangs zwischenschöner Literatur, Kunst und Wissenschaft Alles, wasdie eine afficirt, auch auf die beiden andern einwirkt,so ist auch gegenwärtig Materialismus das vorherr-
*) Offenbar beweist dieser Umstand nur für den grö-ßer» Neichthum, keineswegs für den größer»Kunst sin» der Engländer, welchem leztern eineAnsicht, die Gemälde auf einerlei Stufe mit demHausgeräthe sezt, eben keine Ehre macht. Nochmehr dürfte der Verfasser, hinsichtlich des überaushohen K unst t a l e n te s, das er Einigen seinerLandsleuten einräumt, im Irrtbum sein, so richtigauch mitunter die Ansichten über Kunst sind, dieer im Verlauf gegenwärtigen Kapitels entwikkelt.
Der Uebers.