ohne ihre Zeit auf Gelderwerb verwenden zn müssen.Vergnügungen verschiedener Art werden die Mehr-zahl dieser Klasse beschäftigen und es ist daher zuwünschen, daß man Das was den Genuß der einenKlasse bildet, so sehr als möglich zum Nuzzen Allerzu lenken suche. Unter den Beschäftigungen derPersonen in jener begünstigten Stellung werdengelegenheitlich auch Literatur und Wissenschaft einenPlaz finden und der Reiz der Eitelkeit oder Ehr-begierde wird sie antreiben, sich auf der gewähltenLaufbahn hervorznthun. Die Kultivatoren der leich-tern Literatursphären werden bald wahrnchmen, daßder Verkauf ihrer Werke ihnen einen Gewinn ab-wirft und dieser neue Reiz wird Das, was frühernur zum Vergnügen unternommen wurde, zumernsten Geschäft nmwandeln. Die welche die Wis-senschaft pflegen, werden in der Nachfrage nachSlementarbüchern eine ähnliche, wenn auch minderausgedehnte Quelle des Gewinns finden. Es leuch-tet jedoch ein, daß die höchsten Richtungen in Wis-senschaft und schöner Literatur aus einer solchenQuelle keine Aufmunterung entnehmen werden. Zwarwird der auf besagte Art erlangte Gewinn immer-hin auch Leute aus einer andern Klasse anreizcn indie Schranken z» treten. Dies werden Männersein, deren Geschmak bei nur mäßigem Vermögenentschieden und kräftig auf schöne Literatur oder aufWissenschaft gerichtet ist und welche auf diese Artihr Einkommen in etwas zu vergrößern hoffen.
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