Druckschrift 
9 (1843)
Entstehung
Seite
119
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IIS

gerade entgegengesetzten Bilder Bilder von Tapferkeitin Waffen »nd strenger Rache, wie wenn, wo dasKreuz aufgepstanzt war, aus der Erde die Standarte unddas Strettroß entspränge!

Verderben Euren Feinden! Mögen Krieg undSturm sie wie Spreu zerstreuen! Mein Fürst, meinköniglicher Gebieter!" fuhr der Graf mit tiefer, leiser,bebender Stimme fort:Warum kannte ich nicht früherDein heiliges und fürstliches Herz? Warum standen soViele zwischen Marwicks ergebener Treue, und einemihrer so würdigen Könige? Wie armselig, neben Deinepgroßherzigen Seelcnstärke «nd Deinem christlichen Hel-denmuth, erscheint die wilde Tapferkeit des falschen Ed-ward! Schande über den, der das von Dir ihm geschenkteVertrauen verrathen kann. Nie werde ich es thun!Nie! Ich schwöre es! Nein, ob auch ganz England vonDir absiele, ich will allein mit meiner erzumhüllten BrustDeinen Thron decken! Oh, daß doch mein Triumphweniger unbestritten und unblutig gewesen wäre! oh, daßnoch hundert Schlachtfelder mich erwarteten, um zu be-währen, wie tief tief in seinem innersten Herzen Mar-wick die Vergebung seines Königs fühlt!"

Nicht so nicht so nicht so nicht Schlacht-felder, Warwick! sagte Heinrich. -Wünsche Dir nichtdem König zu dienen durch Vergießung des Blutes EinesAnterthanen!"

Eurem frommen Willen soll gehorcht werden!"antwortete Warwick.Wir wollen sehen, ob Gnade und