Druckschrift 
9 (1843)
Entstehung
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Gemächern in sein Zimmer zurück; und wie er ans Fen-ster kam, hörte er wieder, obwohl in ziemlicher Entfernung,durch die dämmernde Lust des einbrechenden Zwielichtsden Ruf: »Lang lebe König Heinrich!"

Diese Huldigung draußen diese Vernachlässigunginnen war ein wunderlicher Contrast! Während demwar der Mops, mit jenem Instinkt der Treue, welcher dieBedürfnisse des Herrn erräth, schnüffelnd und riechend inden Zimmern herumgetrippelt, bis er vor einem Schrankim Vorzimmer stehen blieb und daran kratzte, und danneilte er mit freudigem Bellen zum König zurück, faßte denSaum seines Gewandes mit den Zähnen, und führte ihnzu dem Platz, den er entdeckt hatte; und da waren wirk-lich ein paar jener kleinen Kuchen, welche gewöhnlich beimAbendessen gegeben wurden, aus Nachlässigkeit zurück-geblieben. Sie waren für das augenblickliche Bcdürfnißgenügend, und der König, der Hund und der Staar iheil-ten sie friedlich mit einander. Nachdem dieß geschehen,setzte der König sorgsam den Vogel wieder in den Käfig,hieß den Hund unter den Herd kriechen und still liegen;begab sich in seine kleine Betkapelle, wo Reliquien vomKreuz und von den Heiligen das feierlichernste Bild um-gaben, und vergaß im Gebet die Welt! Inzwischenbrach das Dunkel ein; die Straßen waren öde geworden,außer wo in einigen Winkeln und Gäßchen sich Gruppenvon Soldaten sammelten; größtcnthcils aber waren, derDisciplin zufolge, in welcher Warwick sein Heer hielt,diese gefährlichen Herumlungerer in die verschiedenen ihnen