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getrieben; in den Jrrthum, welcher die Energie des freienWillens und den edel», frischen Muth thätiger Pflicht-erfüllung lähmt und tödtet, Wozu sich mühen und ringenum die Dinge dieser Welt? Gott muß ja Alles aufs Besteordnen! — Ach! Gott hat nnS Alle, vom König bis zumBauer, in diese Welt gesetzt mit Nerven und Herzen undBlut und Leidenschaften, um mit Unsresgleichen zu ringen,und, wie himmlisch auch das Ziel sehn mag, auf der irdi-schen Rennbahn mit den Millionen uns zu mühen!
„Wahrhaftig," murmelte der König, indem er, dieHände auf dein Rüchen gefaltet, mit langsamen Schrittenin seinem Zimmer hin und her ging, „diese arge Weltscheint nur eine Feder zu sehn, die von de» Winden umhergeblasen wird und nie zur Ruhe kommen soll. Horch!Warwich und König Heinrich — der Löwe und das Lamm!Ach, und wir sind in kein Paradies gefallen, wo eine sol-che Bereinigung kern Wunder wäre! Närrischer Vogel!"und mit einem mitleidigen Lächeln in dem Antlitz, dessenheilige Milde und Harmlosigkeit einen Teufel hätte ent-waffnen können, blieb er vor dem Käsig stehen und be-trachtete seinen Mitgefangenen — „NärrischerVogel, dieUnruhe und das Getümmel draußen haben selbst Dichangesteckt. Du schlägst mit Deinen Flügeln gegen dieDrähte — Du heftest Dein glänzendes A»ge unruhig aufdas meinige. Warum? Sehnst Du Dich, frei zu sehn,Närrchen, damit der Sperber aus seine wehrlose Beutestoße? Besser vielleicht für Dich der Käsig, und der Ker-ker für Deinen Herrn! Gut — wenn Du heraus willst