Druckschrift 
9 (1843)
Entstehung
Seite
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Liebe nicht belohne« könne; daß von der Stunde an, woich einem Andern angehörte, meine mächtigen Verwand-ten selbst denn es fehle ihnen nicht an Großmuthdem Herzog bereitwillig beistehen würden, Dir eine glän-zende Laufbahn zu eröffnen; Hastings, selbst da nochwünschte und betete ich, wenigstens nicht eines Mannes,sondern Gottes Braut werden zu dürfen. Aber ich wargelehrt und gewöhnt und welches edle Fräulein ist e-nicht? meine Wünsche ganz dem Willen und dem Vor-theil eines Vaters unterznordncn. Als Nonne konnte ichnur für den Sieg von meines Vaters Sache beten; alsGaiiin eines Lords konute ich Salisbury und Uork dieMannschaft und die festen Schlösser eines Baronen zu-bringen! Ich gehorchte. Höre mich weiter an, Unterden drei Bewerbern um meine Hand waren Zwei jungund stattlich -- in den Augen der Frauen hübsch und an-genehm; und wäre meine Wahl auf Einen von diesengefallen, so hättest Du glauben können, eine neue Liebehabe die alte verdrängt. Da die Wahl mir überlassenwar, wählte ich den Mann, welchen die Liebe nicht wäh-len konnte, und hatte in meinem Herzen doch den trauri-gen Trost'Er, der verlassene Hastings wird aus meinerWahl selbst erkennen, daß ich nur die Sklavin der Pflicht daß meine Wahl selbst mir eine Buße und Dual war,"Katharine hielt inne, und Thränen stürzten ihr häu-fig aus den Auge», Hastings hielt sich die Hand vor'SGesicht, und seine innere Bewegung verrieth sich nurdurch das Pochen seines Herzens, Katharine fuhr fort: