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gen bis zum Neberdruß kennen gelernt hätte! Liebe —als ob ich noch einmal lieben konnte, oder — wenn auchlieben — ach! so muß diese Liebe nur ein Licht sehn, dasdie Erinnerung wiederspiegelt. Und Katharine ist wiederfrei!" Tr senkte, wie er so sprach, sein Antlitz zu Boden,vielleicht aus Schaam und Reue, daß er, dem es jetzt soums Herz war, so ganz anders gefühlt hatte, als er Sy-billen bis zu seiner Rückkehr hatte lächeln heißen!
„Ist es die Lust dieses verfluchten Hofes, welche un-sere besten Entschlüsse vergiftet!» murmelte er, als eineArt Entschuldigung vor sich selbst; aber kaum war diearmselige Ausrede über seine Lippen, als das Murmelnin einen Ausruf der freudigen Ueberraschung überging.
Ein Brief lag vor ihm — er erkannte die Hand Katha-rinens. Wie viel Jahre waren verstrichen, seit er ihreHandschrift nicht mehr gesehen hatte — seit den Zeilen, !die ihm ihr Lebewohl, und ihre Bitte, sic zu vergessen, !brachten! Jene Zeilen waren halb verwischt gewesenvon Thronen, und diese, wie er die Seide aufriß, womitsie zugebunden waren — auch auf diesen waren Spurenvon Thränen sichtbar! Das Billet war jedoch ganz kurzund die Schristzüge waren mit zitternder Hand geschrie-ben. ES lautete so: —
„Morgen, vor Mittag, wird Lord Hastings gebeten, Idiejenige zu besuchen, deren Leben er getrübt hat durchden Gedanken und die Anklage, daß sie das seinige um-wölkt und verbittert habe.
Katharine de Bonvillc.»