Druckschrift 
9 (1843)
Entstehung
Seite
29
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Mein Lord," sagte er,ich bin kein Heiliger, wieDu weißt; aber es gibt Bande und Verhältnisse, pursmour, die, nach meinem Sinn, Rittern und Edeln umdie Person eines Königs nicht geziemen."

Mein Gebieter, ich verstehe Euch nicht!"

Still, William!" versetzte der König in milderemTone,Du hast mich mehr als einmal verdrüßlich gemachtmit Bitten um Verzeihung für den Schwarzkünstler War-ner der ganze Hof ärgert fich an Deiner Liebe zu sei-ner Tochter. Du hast Dich unter armseligen Vorwändenvon Deinem Amt und Posten entfernt! Zch kenne Dichzu gut, um nicht zu wissen, daß die Liebe allein Dich ver-anlassen kann, Deinen König zu vernachlässigen Duhast Deine Zeit zu den Füßen oder in den Armen dieserjungen Zauberin zugebracht! Ein Wort für jetzt und füralle Zeit derjenige, der in den Schlingen einer Heregefangen ist, kann nicht der treue Diener eines Königsseyn! Zch verlange von Dir, als Pflicht oder als Gefäl-ligkeit, sieh' diese schöne Dirne nicht mehr! Was, Mann,sind nicht Lady's genug im lustigen England, daß Du Dichum eines so unchristlichen Liebchens willen opfern solltest?"

Mein König! wie kann dieß arme Mädchen Dichso erzürnt haben?"

Weißt Du nicht," begann der König scharf, undwechselte die Farbe, als er seines Günstling- kummervol-les Erstaunen bemerkte,

Ha, gut!" murmelte er vor fich hin;sie find bi«jetzt verschwiegen gewesen, aber wie lang werden sie e«Bulwer'S Roman«. VIX. z