Druckschrift 
9 (1843)
Entstehung
Seite
25
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Und wenn," versetzte Hastings, immer unruhigerwerdend bei des Herzogs wahrheitsvoller Ironiewennich eben jetzt gekommen wäre, den König um Erlanbnißzu bitten, mich zu vermählen"

Wenn das wäre und Deine erkorene Braut wäreeine Lady von Reichthum und Macht und mit vielenVerbindungen und mit geübter Gewandtheit im Hofleben,so würdest Du der mächtigste Lord im Königreich werdennach Warwicks Verbannung."

Und wenn fie nur Jugend, Schönheit und Tugendbesäße?"

Oh, dann, mein Lord Hastings, flehe Deinen heili-gen Schutzpatron um Krieg an denn im Frieden wür-dest Du Dich unter dem Haufen verlieren. Aber weg jetztmit solchen Spässen; denn Du bist nicht der Mann, vonJugend, Tugend- und dergleichen in nüchternem Ernste zuschwatzen in dieser Werktagswclk, wo Nichts jung undNichts tugendhaft ist: und leihe jetzt Dein Ohr ern-sten Dingen."

Hierauf theilte der Herzog Gloueester die neuestenZeitungen mit, welche eingelaufen waren von den Machi-nationen Warwicks. Er war in bester Laune; denn dieseneuesten Nachrichten meldeten nur erst die WeigerungMargaretha'S, den Vorschlag eines Ehebündnisses mit desGrafen Familie auzunehmen, obwohl andrerseits der Her-zog von Burgund, in beständigem Briefwechsel mit seinenSpiouen stehend, schrieb: Warwick schaffe aus eignenMitteln Vorräthe für mehr als KO,000 Mann an; und,