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Edward und Anna hier in Sicherheit bleiben — Elarenceund Isabella gehen, um das Diadem und die Krone fürAndere zu gewinnen!"
„Sey nicht bitter gegen Deinen Vater, Kind — sevnicht neidisch auf Deine Schwester!" sagte der Graf imTon ernsten Vorwurfs: dann, mit sanfterer Stimme, fuhrer fort: „Die Frauen eines edel» Hauses sollten keinenpersönlichen Ehrgeiz haben — ihren Ruhm und ihre Ehresollten sie, ohne zu murren, den Händen der Männer an-heim geben! Traure Du nicht, wenn Deine Schwesterden Thron dessen besteigt, der gerne den Namen selbst ge-brandmarkt hätte, der Dir und ihr durch die Geburt an-gehürt!"
„Ich habe Niemanden Vorwürfe gemacht, mein Lord.Verzeiht mir, ich bitte Euch, wenn ich mich jetzt zurück-ziehe: ich bin arg müde, und möchte gerne Kraft und Ge-sundheit genug haben, um Euch, wenn Ihr abreist, nichtzur Last zu fallen."
Die Herzogin verbeugte sich mit stolzer Unterwürfig-keit, und schritt weiter.
„Nimm Dich in Acht!" sagte der Graf mit leiserStimme.
„In Acht! und vor was?" sagte Isabel betroffen.
„Vor Deinem eignen Herzen, Isabella! Ja, gehean Deines Kindes Lager, ehe Du das Deinige aufsuchst,und im Angesicht des Schlummers der Unschuld suche dieRuhe der Seele und die Weiblichkeit wieder zu gewinnen!"
Die Herzogin erhob rasch ihr Haupt, aber die ange-