Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
73
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nicht in traurigem und bitterm Ernst meine," bemerkteRichard, den erstaunten König unterbrechendichbeabsichtige damit bloS die Anjouerin zu bethören, undihr Ohr gegen alle Anträge Marwicks taub zu machen.Wenn sie uns ein Ohr leiht gewinnen wir Zeit, dieseZeit wird unausbleiblich unversöhnlichen Hader zwischenihr und dem Grasen erneuen. Sein hitziges Tempera-ment und seine Nachsucht werden keinen Verzug dulden.Er wird landen, ohne die Unterstützung Margarethensund ihrer Anhänger, und ohne seste Grundsätze seinerHandlungsweise, welche die wirkliche Macht durch denEinfluß der öffentlichen Meinung verstärken."

Ihr habt Recht, Richard," sagte Edward, dessentreulose Schlauheit die scharfsinnigere Politik wohl be-griff, die sie nicht selbst erzeugen konnte.Sey Alles,wie Ihr es wollt!

Und mittlerweile," fuhr Richard fort,beobachtetgenau, aber reizt und erbittert nicht, Montagu und denErzbischof. Ts wäre gefährlich, Mißtrauen gegen sieblicken zu lassen, ehe man klare Beweise gegen sie hat«S wäre thöricht, an ihre Treue zu glauben. Ich gehe, umaugenblicklich meine Aufgabe zu erfüllen."

Siebentes Kapitel.

Warwick und seine Familie in der Verbannung.

Wir laben jetzt den Leser ein zu einer längeren, ob-schon minder klassischen Reise, als die von Theben nach