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die Hand, die er ergriffen hatte, an seinen Mund, und ininächsten Augenblick war Ln männlicher, soldatischer Um-armung des Prinzen junger Arm um die mächtige Schul-ter des KünigmacherS geschlungen.
Neuntes Kapitel.
Die Unreeredung bcS Grafen Warwick und der Königin Mar.garetba.
Ludwig eilte zu Margarethen nach Tours; dorthinkamen auch ihr Vater Rene, ihr Bruder, Johann vonCalabrien, Uolante ihre Schwester, und der Gras vonVaudemonte. Die Begrüßung der Königin und Rene'Swar so rührend, daß sie den Augen des harten Ludwig XI.Thränen entlockte; aber nachdem diese Bewegung vorüberwar, bewies Margaretha, wie wenig das Unglück ihrenhohen Sinn gedemüthigt, oder ihre zornigen Leidenschaf-ten besänftigt hatte; sie unterbrach Ludwig bei jedemGrund, den er für die Aussöhnung mit Warwick anführte:„Nicht mit meiner Ehre," rief sie aus, „nicht mit derEhre meines Sohnes ist es verträglich, daß ich dem grau-samen Grafen verzeihe — dem Haupturheber von KönigHeinrichs Sturz! umsonst, einen hohlen Frieden zwischenunsserkünsteln — einen pergamentnen, fürmlichenFrieden!Mein Geist kann nie sich mit ihm aussöhnen, nie ver-zeihen !"
Einige Tage lang blieb sie bei einer Sprache, welchedie Hauptursache ihrer unpolitischen Leidenschaften ver-