Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
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Auge zu fassen? Er erkannte am herzoglichen Diadem,an den Farben ihres gestreiften Gewandes, an ihrer niezu verkennenden stolzen Haltung, feine Tochter Jsabclla.Er konnte den Ausdruck ihres Gesichts nicht unterscheiden,aber ein unglückweissagender Schauer zuckte durch seinHerz; denn ihre Haltung schon hatte einen bestimmtenAusdruck, und zwar nicht den schwesterlicher Theilnahmeund Liebe, Ec wandte sein Angesicht weg mit einer beun-ruhigenden Erinnerung an die veränderte Stimmungseiner mißvergnügten Tochter. Gr sah wieder hinüberdie Herzogin war vorüber gegangen, hatte sich verlorenin dem glänzenden Strudel des Festes. Und voll undrauschend erscholl die fröhliche Musik, die zum stattlichenPfauentanz lud. Gr schaute wieder hinüber; seine Gat-tin hatte ihren Platz verlassen, auch die Liebenden warenverschwunden, und wo sie gestanden, da standen jetzt invertraulicher Besprechung seine alten Feinde, Erster undSomerset. Der plötzliche Uebergang von Gegenständender Liebe zu solchen, welche Erinnerungen des Haffes er-weckten, hatte Etwas an sich, was eine jener abergläubi-schen Ahnungen rege machte, für welche in allen Zeitalterndas Herz, wenn lebhaft erregt, empfänglich ist. Und wie-der, des Festes vergessend, wandte sich der Graf der fried-licheren Landschaft, dem Garten und dem im Mondlichtschimmernden Nasen zu, und sann und sann, bis ein wei-cher Arm, ihn umschlingend, ihn au« seiner Träumereiweckte. Und deßwegen hatte die Gräfin das Fest verlas-sen. Mit dem natürlichen Instinkt der Liebe dey Trübsinn