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worin wenigstens so Viel von nnftem Schicksal sich ab-spiegelt, als in einem Spiegel, daß, hohe Lady, wennDeine kältere Besinnung Dir zurückkehrt, Du einsehenwirst, daß derBund zwischen uns geschloffen werden muß!daß Dein Zorn, als Weib, verschwinden muß vor DeinenPflichten als Mutter, Deiner Zärtlichkeit als Gattin, undden feierliche», überschwänglichen Verbindlichkeiten gegendas Volk, das Du als Königin beherrscht hast! InderTsdtenstille der Nacht wirst Dn die Stimme Heinrichs inseinem Kerker hören, Margarethen bittend, ihn zu be-freien. Die Gestalt Deines Sohnes wird vor Dir auf-steigen , in der Blüthe seiner verheißungsvollen Zugend,fragend: warum seine Mutter ihn einer Krone beraube?und Schaaren von blassen Landleuten, erliegend unter ty-rannischen Erpressungen, und verzweifelnde Väter, trauerndum entehrteKinder, werden die christlicheKönigin fragen:Ob Gott gutheißen werde den unbesonnenen Grimm, derdas einzige Werkzeug verwirft, wodurch ihr Volk gerächtund gerettet werden kann?"
Nach diesen Worten verbeugte und wandte sich derGras, aber beim ersten Zeichen, daß er sich zu entfernenbeabsichtigte, entstand eine allgemeine Bewegung unterdem Kreise der Edeln. Tief ergriffen von der Würde sei-«eS Benehmens, von der Größe seiner Macht, und vonder unzweifelhaften Wahrheit, daß Margaretha, wenn sieihn verschmähte, das Erbe ihres Sohnes wegwerfe,drängten sich die Verbannten > von Einem Gefühl getrie-