Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
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kalt, und er antwortete mit einem ernste» und schwcrmü-thigen Lächeln:

Mehr achte ich Dich, o Königin, nm der heißenWorten Wille, die eine Wahrhaftigkeit beurkunden, wieman sie selten auf königlichen Lippen findet, als wenn DuDich bequemt hättest, eine Versöhnlichkeit und wohlwol-lende Milde zu erheucheln, welche zu fühlen Dir dis Leb-haftigkeit Deiner Erinnerungen verwehrt! Nein, fürst-liche Margaretha, noch kann eine offene und herzlicheFreundschaft zwischen Dir und mir nicht bestehen! Auchrühme ich mich nicht der Neigung und Anhänglichkeit,welche jene tapfern Gentlemen an den Tag gelegt haben!Offen, wie Du gesprochen hast, erkläreich, daß das Unrechtallein, das ich von einem Andern erduldet habe, mich bewegt.Dir meine Unterwürfigkeit darzubringen! Mögen AndersDir aus Liebe für Heinrich dienen aber verwirf Dunicht meine Dienste, die ich Dir anbiete nur um der Rachean Edward willen so sehr bin ich hinfort sein Feind,wie früher sein Freund und Schöpfer seines Glücks! Undwenn Du in späterer Zeit auf dem. Throne der früher»Kriege mit Grollen und Zorn gedenken solltest, so hast Dumir wenigstens keine Dankbarkeit zugestchert, und Dukannst mein Herz nicht verwunden, mein Hirn nicht tobenmachen, wie der Mann, den ich einst inniger liebte alseinen Sohn! So scheide ich aus Deiner Nähe, nicht er-bittert über Deinen verachtenden Grimm eingedenk,junger Prinz, nur Deines gerechten und sanften Her-zens, und versichert, in der Ruhe meiner eignen Seels,