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schaft!' Scheltet mich, wenn Ihr wollt, König!» Mar-garetha ; weist mich zurück, wenn Ihr meines Schwertesnicht bedürft; aber das, was ich gcthan in den vergange-nen Tagen, war nur, was kein Edelmann, so mißhandeltund zur Verzweiflung gebracht, zu thun sich ent-halten haben würde» — eingedenk, daß England nicht dasErbtheil des Königs allein, sondern daß Sicherheit undEhre, Freiheit und Gerechtigkeit — die Rechte seinerNormannischen Gentlemen und seines Sächsischen Vol-kes sind. Und Rechte sind ein Hohn nnd ein Spott, wennsie nicht die Befugniß zum Widerstand und dessen Recht-fertigung in sich schließen, sobald sic, von Wem es auchseh, verletzt und angegriffen werden."
Nur mit gewaltsamer Anstrengung hatte Margarethasich zurückgehalten, daß sie nicht diese Anrede unterbrach,die jedoch einen nicht unbedeutende» Eindruck auf die rit-terlichen Zuhörer um die Erhöhung herum gemacht hatte.Nnd als jetzt der Graf aushörte, wurde ihre Entrüstunggelähmt durch den Verdruß, den fie empfand, als sie denjungen Prinzen plötzlich seinen bisherigen Platz verlassenund vortreten sah, zu Warwick hin.
„Recht gut hast Du gesprochen, edler Graf und Vet-ter — recht gut, obwohl recht offen. Und ich," fuhr derPrinz fort, „unbeschadet der Anwesenheit meiner Königinund Mutter — ich, der Stellvertreter meines fürstlichenVaters, will Dir in seinem Namen feierlich zusicherneines Königs Vergebung und Vergessen für die Vergan-genheit, wenn Du Deiner Seits meine fürstliche Mutter