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Anklage des VerrathS und der Unloyalität schützen. EinJrrthum mochte es scyn — aber der Jrrthum von Män-nern, welche die Vsrtheidigcr einer gerechten Sache zuseyn glaubten. Auch habe ich,,Königin Margaretha»mich nicht gänzlich der Sache meines LheimS gewidmet,ich habe an keinem Anschlag iheilgenonimen, der auf dieEntthronung König Heinrichs abziclte, bis —verzeih,wenn ich offen und gerade heraus spreche; es ist meineGewohnheit, und ich würde cs jetzt noch mehr thun, wennnicht Dein schönes Frauenantlitz mich hemmte, das mirmehr Zwang und Scheue auferlegt, als wenn ich denstirnrunzelnden Lüwenherz oder de» ersten großen Edwardmir gegenüber hätte — verzeih mir, sag' ich, wenn ichkeck heraus spreche, und erkläre, daß ich nicht KönigHeinrichs Feind gewesen, bis falsche, lügenhafte Rathge-ber einen Anschlag ersonnen hatten zu meinem Verderbenan Leib und Gut, Land und Leben. Mitten im Frieden,zu Coventry, entkamen mein Vater und ich mit Mühedem Messer des Mörders. In den Straßen von Londongriffen die in Euer Hoheit Diensten stehenden Knechteund Henker mich Unbewaffneten an; einige Zeit daraufwurde mein Name verfehmt und geächtet von einem un-rechtmäßigen Parlament. Und erst nach diesen Vorfällenritt Richard, Herzog von Bork, nach der Halle von West-minster und legte Hand an den Thron; erst nach diesenVorfällen sagten ich und mein Vater Salisbury zu ein-ander: 'Die Zeit ist gekommen, wo weder Friede nochEhre für uns zu finden ist unrer König Heinrichs Herr-