Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
102
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Hoheit gestanden, doch jetzt kommt. Eure Vergebung zuerbitten, und Euch sein Schwert zu Füßen zu legen."

Lord O.rford, (der immer mit Widerwillen sich derJork'schen Dynastie unterworfen hatte) warf sich jetzt,bereitwilliger und rascher als Warwick, vor Margarethenauf die Kniee," und seine Thränen fielen auf ihre Hand,als er murmelte:Verzeihung!"

Steht auf, Sir John de Vere," sagte die Königin,mit einem flammende» Auge von Orford auf Warwickblickend:Eure Verzeihung ist sehr leicht zu erwirkenund zu gewähren, denn wohl weiß ich, daß Ihr nur denUmständen nachgegeben, aber nicht die Umstände gegenuns gewendet und benützt habt. Ihr und die Eurigenhaben Viel gelitten für König Heinrichs Sache. Stehrauf, Herr Graf!" -

Und," sagte eine Stimme, so tief und feierlich, daßsie Alle, die sie hörten, den Athem anhalten machte,undhat Margaretha auch ein Wort der Verzeihung für denMann, der Mehr als alle Andere beitrug, König Hein-rich zu entthronen, und der Mehr als Alle beitragen kann,ihm die Krone wieder zu verschaffen?"

Ha!" rief Margaretha, in ihrer Leidenschaft aufstc-hend, und die Hand ihres Sohnes von sich schleudernd,womit sie dieser an der Schulter hielt.Ha! gestehst DuDeine Sünden, stolzer Lord? Kommst Du endlich, zu derKönigin Margaretha Füßen zu knieen? Schau Dich umund sieh ihren Hof ein Dutzend tayferer und unglück-licher Edellente etwa, von Haus und Hof vertrieben