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rieth, die sie um die Krone gebracht hatten. Sie zeigteLudwig den ihr gesandten Brief, worin die Hand derLady Elisabeth ihrem Sohne angeboten wurde, undfragte: „ob dich nicht eine vortheithaftere Partie * sey,und ob, wenn sie einmal in die Nothwendigkeit versetztsey, zu verzeihen, eS nicht königlicher wäre, mit Edwardzu unterhandeln, als mit einem zwiefachen Rebellen?"
Zn der That wäre die Königin vielleicht in Glou-cester'S arglistige Schlinge gefallen, trotz aller Gründeund halben Drohungen" des scharfblickenderen Ludwig,ohne einen in einer andern Richtung wirkenden Einstuß,auf welchen Richard nicht gerechnet hatte. Prinz Edward,der nach Ludwigs Abreise noch zurückgeblieben war, kamvon Amboise an, und seine Ueberredung wirkte Mehr, alsalle Vorstellungen des schlauen Königs. Die Königinliebte ihren Sohn mit jener Innigkeit, welche die Einesanfte Neigung heftiger und gewaltsamer Naturen charak-terisirt. Nie noch hatte sie sich seinen kindischsten Einfällen* Man vergleiche über diesen merkwürdigen Abschnitt der ge-heimen Geschichte des Sir H. EiliS Originalbriefe ausden Harlcy'scheu Handschriften, zweite Folge, Bd. I. Brief 42.
** Ludwig würde die Sache Margarethens anfgcoyfert haben,hätte Warwilk e- verlangt,: er wies die Herrn de Concrestfault und du PlesstS an, dem Grafen die Versicherung zugeben, daß er, ihn aus allen Kräften unterstützen werde,um England wieder zu erobern, sey es für die KöniginMargaretha, oder für Wen immer er sonst wolle (vll pvurqu! ii vouilra). Denn er liebte den Grafen mehr als Margaretha oder ihren Sohn. Barante IX. 278.
Bulwer'S Romane. VVIIl. w