kann ich hoffen, daß Dein Tadel nur Dein Wohlwollenverhüllt , und daß unter Lord Marwicks Auge der EnkelHeinrichs des Fünften sich werde würdig zeigen dürfendes Blutes, das in seinen Adern rollt?"
„Edler Sir und Prinzversetzte der Graf, dessenstarke und großmüthige Natur durch Edwards Gemüths-bewegung und Feuer erwärmt und lebhaft angcsprochenwurde, „es walten leider tiefwurzelnde Erinnerungen anblutige Miffethaten — die traurigen Thateu und grimmi-gen Worte der Parteifeindschast und des Bürgerkriegs,zwischen Deiner königlichen Mutter und mir ob; und ob-wohl wir »ns jetzt gegen einen gemelnsamc» Feind ver-bünden mögen, fürchte ich doch sehr, Lady Margarethawürde sich ungern eine genauere Freundschaft, ein innige-res Band zwischen Richard Ncvile und ihrem Sohn ge-fallen lassen, als das Bedürfniß der Stunde erheischt."
„Nein, Herr Graf; laßt mich hoffen, daß Ihr siefalsch beurtheilt. Hitzig und ungestüm, aber nicht unedelund verrätherisch, muß sie im Augenblick, wo sie den DienstDeines Armes annimmt, vergessen, daß Du ihr Feindgewesen bist; und wenn ich, als meines Vaters Erbe, nachEngland zurückkehre, so geschieht es mit dem Vertraue»,daß eine neue Aera beginnen werde. Frei von dem lei-denschaftlichen Haffe beider Parteien sehe ich in Norkischenund Lanrastriern nur Engländer. Gerechtigkeit Allen dieuns diene» — Verzeihung Allen, die sich uns widersehthaben!"
Der Prinz hielt inne, und selbst bei dem dämmernden