Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
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Als Grafen non A -->, hatte der Graf unter den

jungen Edelleuten im Gefolge des Königs, den Erbenvon England kaum bemerkt. Jetzt betrachtete er ihn miteinem andern Auge; mit heimlichen Wohlgefallen be-trachtete er, denn mit der Schwäche eines Soldatenbenrtheilte der kriegerische Baron die Männer zu sehrnach ihrer äußern Erscheinung eine schon männlicheund kraftvolle Gestalt, die doch noch das anmuthige Eben-maß des achtzehnjährigen Jünglings besaß.

Ein Jüngling von stattlichem Neußern," murmelteder Graf,mit der Würde, die im Frieden Achtung ge-bietet, und den Sehnen, welche im Krieg Mühialen unddem Tode trotzen."

Er trat ihm näher und sagte in ruhigem Tone:Sir Minstrel, Wer um Ruhm oder Schönheit wirbt,mag die Laute lieben, aber er sollte das Schwert schwin-gen. So wenigstens, dünkt mich, hätte der fünfte Hein-rich zu dem gesprochen, der sich als seines Erbtheils desSchwerts von Agincourt rühmt."

O edler Graf!" rief der-Prinz, gerührt von diesenWorten, die so viel milder und freundlicher waren, als erju hoffen gewagt hatte, trotz seiner kühnen und entschlosse-nen Miene und Haltung, und in offenherziger, einnehmen-der Weise jetzt seine Gemüthsbewegung nicht verhehlendO edler Graf! weil Du mich doch kennst, weilmein Geheimniß verrathen ist, weil ich mit diesem Ge-heimnis, eine Hoffnung kund gegeben habe, die mir sotheuer als die Krone, und viel theurer ist als das Leben,