Druckschrift 
8 (1843)
Entstehung
Seite
7
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Das Kind faßte iin Dunkel Sybillens kalte HandUnd ich sage, Mistreß, wenn GuerS BaterS Gestrengenwirklich ein Zauberer ist, so laßt ihn nicht meinen Vaterund Mutter, oder den armen Tim oder seine kleine Schwe-ster strafen; obgleich Tim einmal garstig unartig war unddem Master Warner höhnend nachschrie. Oh, gar viele,viele Male und oft habe ich daS gütige, milde Gesicht inmeinem Schlafe gesehen, gerade wie damals, als eS sichüber mich beugte, während ich stramyfte und kreischte,und der arme Herr sagte : 'Meinst Du ich wolle Dir einLeid thun?' Aber er wird mir jetzt verzeihen, oder nicht?Und als ich mir das siedende Wasser über den Arm goß,und sie sagten, das komme Alles von dem Zauberer her,da that mir das Herz noch weher als der Arm. Aber siepeitschen mich, und schimpfen, der Teufel stecke in mir,wenn ich nicht sage, der Kessel sey von selbst umgcfallen.Oh, diese Tamburinschlägerinnen! Mistreß, habt Ihr sieauch schon gesehen? Sie machen mich zittern und beben.Wenn Ihr hören könntet, wie sie alle Nachbarn aufhetzen!Und ihr Gelächter es macht Einem die Haare zu Bergestehen! Aber Ihr werdet Euch weg begeben und demarmen Tim Dank wissen. Oh, dann will ich lachen, wennsie das alte HauS leer finden!"

Möge Dich unser Herr im Himmel segnen Dichsegnen, Kind!" schluchzte Sybille, den Knaben in ihreArme schließend und ihn küssend, während sie seine Wan-gen mit ihren Thränen badete.

Gin Licht schimmerte aus der Schwelle Madge,