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durch List als durch Gewalt, und seine Spione sindgefährlicher als seine Krieger. Wcßhalb .diese Ver-dächtigung meiner, als (verzeihe mir) zu Deinem ei-genen Untergang? Wär' ich wirklich ein Vcrräthcr,hätte dann Ferdinand selbst Deine Krone in so un-mittelbare Gefahr setzen können, als die Rache DeinesHeerführers Dies gcthan haben würde? Weßhalbferner dieser Wunsch, Dich unthätig zu erhalten? Fürden Tapfer» läßt jede Stunde dem Glück Raum; füruns aber vergrößert jede Stunde unsere Gefahr. Be-nutzen wir nicht die Gegenwart, so wird uns die Zufuhrabgcschniticn und der Hunger ist ein Feind, dem allunser Math nicht zu widerstehen vermag. Dieser Der-wisch — wer ist er? ein Fremder, nicht von unseremStamm und Blut. Noch diesen Morgen fand ich ihnaußerhalb der Mauern, unfern dem spanischen Lager."
„Ha!" rief der König schnell, „und was sagte er?"
„Weniges und nur andeutungsweise, indem er sichdurch diese Andeutungen unter Deinen Namen zu ber-gen suchte."
„Und was deutete er an? — worin bestanden seineWinke?"
Hier berichtete Musa seine Unterredung mit Al-mameu, dessen Verhaftung, dessen Unthätigkcit im Ge-fecht und endlich die Gcfangennchmung durch die Spa-nier. Der König hörte aufmerksam zu und gewannseine Ruhe wieder.
„Es ist ein seltsamer, furchtbarer Mann," spracher nach einer Pause. „Wachen und Ketten werden ihn