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Herrscher von Granada ziemen; Gedanken, die ich voneinem Menschen, dessen Waffen nicht Speer und Schildfind, keineswegs störend unterbrochen haben möchte."
„Edler Musa," gab ihm Almainen zurück, „fürchtenicht, daß meine Stimme die Begeisterung schwäche, liwelche die Dcinigc in Boabdilö Brust gehaucht. Ach! !>würde auf meinen Rath geachtet, so würdest Du Gra- !nada's Krieger weniger von Musa und mehr vom ^König sprechen hören. Aber das Schicksal oder Allahhaben auf den Thron eines schwankenden Geschlechtseinen Mann gesetzt, der, wenn auch tapfer, schwach,wenn auch weise, ein Träumer ist, und Du wirfstVerdacht auf den Rathgcbcr, wenn Du die Schwächeder Natur in dem Bcrathcncn findest. Ist Dies ge- urecht?" !j
Musa schaute lange und streng in AlmamcnS Ge- ^ficht; dann legte er sanft die Hand auf seine Schulter s
und sprach: !
„Fremdling, wenn Du falsches Spiel mit unsspielest, so bedenk, daß dieser Arm den Helm manchesFeindes gespalten hat und den Turban eines VcrräthcrSnicht schonen wird."
„Und bedenk Du, stolzer Fürst," crwicdcrtc Al-mamcn uncrschüttcrt, „daß ich blos Allah über meinInneres Rechenschaft gebe, gegen Menschen aber meineHandlungen vcrthcidigcn kann."
Mit diesen Worten wickelte der Zauberer das langeGewand um sich und verschwand im Gebüsche.