Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
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spickenden Fontänen fielen und das mannigfache, vonkeinem Hauch bewegte Laub in Silber hüllten. Sounvcrrückt war sein Emporschaucn, so tief sein Nach-denken, daß er die Annäherung eines Mauren nichtbemerkte, dessen glänzende Waffen und schneeweißer,reich mit Smaragden besetzter Turban in dem Gehölzwidcrschimmcrtcn.

Der Ankömmling war über den gewöhnlichen Wuchsseines im Durchschnitt kleinen und schmächtigen Volks-stammeS, ohne doch die hohe Gestalt, die mächtigenVerhältnisse der Stärker» unter den spanischen Kriegernzu erreichen. Aber in seiner Person und seinem Be-nehmen lag Etwas, das ihm in der stolzesten Versamm-lung christlicher Ritter noch das Ansehn cmporragcndcrHerrschaft gegeben haben würde. Sein Tritt war zu-gleich leicht und stolz, als ob er die Erde verachtete,und in der Haltung des kleinen, aufrechten Kopfes undschlanken Halses sprach sich jene nicht näher zu bezeich-nende Würde aus, die so gut zu unserer Vorstellungvon dem Sprößling eines HcldcngcschlcchtcS und einemedlen, wenn auch gebieterischen, Geiste paßt. Der Fremdenäherte sich und blieb plötzlich wenige Schritte vor demZauberer stehen. Schweigend blickte er ihn ein paarSekunden an, und als er endlich die Stimme erhob,geschah cs mit kaltem, spöttelndem Tone.

Eindringling in die dunkeln Geheimnisse," spracher,liesest Du in den Sternen jene Geschicke derMenschen und Völker, die der Prophet durch Feldhcrrn-gcist und Kriegcrarm hcrbciführtc?"