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4 (1847)
Entstehung
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dadurch eben seine Festigkeit und Stärke erlangt. Reisen,Erzählungen kühner Abenteuer, Biographien großer Män-ner, waren die LieblingSnahrung seiner Mußestunden gewe-sen, und neben diesen erfreuten ihn die Werke jener wirk-lichen Dichter, die Euch nicht lange sinnen und grübelnlassen, sondern im wild dahinrauschenden Wort Euer Gefühlwecken und heben. Vom Griechischen wußte er ungefährgenug, sich am alten Homer zu ergötzen, und wenn er auchbei strengem Eramen im Sophokles und AeschyluS nurschlecht bestanden hätte, so erfreute sich doch sein Herz andem wilden Speersturm derSi eb en vor Theb en" under weinte über die Leiden der heldenmüthigen Antigone.

In den Wissenschaften konnte er sich ebenfalls nicht zuden Eingeweihten zählen; aber sein klarer, scharfer Verstandund sein schnelles Begreifen positiver Wahrheiten hatteihn leicht durch die Elementar-Mathematik geführt, wieihn auch sein etwas kriegerischer Geist großen Gefallen andes Kapitäns Vorlesungen über Taktik finden ließ. KonntePercival bei seinem gewählten Stande bleiben, so würde ersich sicherlich darin ausgezeichnet haben, denn seine Talenteschon eigneten ihn für gerade, männliche That, wie auchder frische freie Trieb edlen Ehrgeizes, der freilich damalswohl noch in ihm schlummerte, als er so früh schon wiederzurückberufen wurde. Doch wie dem auch sey, er trug jetztalle Elemente eines wahren, wackeren Mannes in sicheines Mannes, der mit festem Schritt, reinem Gewissen undfreudigen Hoffnungen durch das Leben gehen konnte. Ein