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— — — Mit Wissen den Geist überfüllt.
Und dein Osten zuschreibt, was für Jedermann gilt.
Man vergißt oft über der Bewunderung derKeuntuiß von fremder Landes-Sitte, die Achtung,die mau der meisterhaften Auffassung von ganzenCharakteren gezollt haben würde."
„Es mnß," sagte Lady Roseville, „ein außer-ordentliches Zusammenwirken von Geisteskräftenerforderlich seyn, um eine ganz vollkommene No-velle zu schaffen."
„Eine so außerordentliche," antwortete Vin-cent, „daß, obgleich wir Ein vollendetes epischesGedicht haben und mehrere, welche auf Vollen-dung Anspruch machen, es doch keine einzige voll-kommene Novelle in der Welt giebt. Gil Blasnähert sich der Vollkommenheit mehr als irgendeine andere (in Folge des eben besprochenen Uebel-standes im Anastasius); aber man muß gestehen,daß doch darin ein Mangel an Würde, an mora-lischer Gesundheit und an Dem, was ich sitt-liche Schönheit nennen möchte, der durch das ganzeBuch hindurch geht. Wenn ein Schriftsteller dieverschiedenen Vorzüge von Scott und Le Sagemit einer liefern und filosofischern Einsicht in dieMoral, als Beide besitzen, zu verbinden vermöchte,so möchte von einem solchen die Vollendung zu er-warten seyn, die wir seit den Tagen des Apulejnsnoch nicht entdeckt haben."
„Da von Moral die Rede ist," sagte Lady