Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
132
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Dreiundfünfzigstes Kapitel.

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Ich liebe - O! mich »linktDer Name: Liebe, paßt wohl für »ie Welt;Doch edlen Herze» thut ein andrer NochFür ein Gefühl, daS diese Welt nicht faßt.

P. B. Shelley.

Ich ford'r« keine Höhr« Ehre,

AlS daß ich Euer« Freund mich nennen darf.

Shakspeare.

So unempfindlich und weltlich gesinnt ich nachdem Tone dieser Memoiren erscheinen mag, sokann ich doch zuversichtlich sagen, daß einer derköstlichsten Abende die ich je verlebte, der war,als ich zuerst mit Miß Glanville bekannt gemachtwurde. Ich kam nach Hans, berauscht von einemzarten Geiste der Freude, der das Leben mit einerneuen Würze und Frische beseelte. Zwei kurzeStunden schienen das ganze System meiner Ge-danken und Empfindungen geändert zu haben.

Miß Glanville hatte durchaus nichts von einerHeldin; ich hasse die Heldinnen. Sie hatte nichtsvon der bescheidenen Ruhe, der stillen Würdeund himmlischen Grazie, (der Herr steh' unsbei!) wovon gewisse Schriftsteller mit so großenLobeserhebungen sprechen. Dank dem Himmel, siewar lebendig. Sie hatte viel Gefühl, aber dieUnbefangenheit eines Kindes; sie verband dievollste Gesundheit des Gemüths mit der zarten