Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
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gesprochen, trat Lady Roseville zu uns. Diesereihende Daine, so stattlich und Jnnoartig sonst,stimmte ihr Betragen der Miß Glanville gegen-über zu einer Weichheit herab, wodurch sie ganzmein Herz gewann. Sic nahm sie in eine Seitedes Saals, wo eine sehr belebte, besonders schön-geistige Unterhaltung geführt wurde, und ich, ent-schlossen, meine Zeit anss Beste zu nützen, folgteihnen, und fand mich wieder neben Miß Glanvillesitzend. Lady Roseville saß ans der andern Seitemeiner schönen Gesellschafterin, und ich bemerkte,daß, so oft sie ihr Auge von HW Glanville ver-wandte , es immer auf deren Bruder ruhen bliebder mitten unter dem Streit und den Streiten-den schweigend, düster und in sich versunken dasaß-

Die Unterhaltung lenkte sich auf Scott's No-vellen , dann auf Novellen überhaupt und endlichauf die Eine bestimmte: Anastasius.

Es ist unendlich Schade," sagte Vincent,daß der Schauplatz dieser Novelle so fern vonuns verlegt ist. Könnten der Humor, die Perso-nen, die Kenntniß der Charaktere und der Weltuns in einer nationalen, statt in ausländischerTracht wiedergegeben werden: es würde dießWerk ein beliebteres werden, als selbst der vortreff-liche RomanGil Blas,"" wie es gewiß weittalentvoller ist. Aber es ist für Hope ein großesUnglück, daß er